DGB-Jugend

von Valentin Schnippering

Die DGB-Jugend Ruhr-Mark ist die Jugendorganisation des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Insgesamt gibt es acht DGB-Gewerkschaften mit Deutschlandweit. Die DGB-Jugend hat etwa 500.000 Mitglieder. Hier sind alle jugendlichen Mitglieder der DGB-Gewerkschaften organisiert.
Die DGB-Jugend vertritt die Gewerkschaften die alle eigene Jugendarbeiten haben. Gerade weil sie im Landesjugendring und im Bundesjugendring sehr stark vertreten sind und aktiv mitarbeiten, ist es ihnen wichtig, auch in den Jugendringen vor Ort dabei zu sein. Schließlich auch im Stadtjugendring Lüdenscheid.
Die Schwerpunkte der DGB-Jugend sind Berufsschul- und Studierende Arbeiten. Sie beraten und unterstützen Auszubildende, indem sie diese über ihre Rechte in der Ausbildung aufklären und erfahren, was ihre Probleme vor Ort in den Betrieben sind. Außerdem setzen sie sich insbesondere in den Jugendringen für die Interessen der Jugendlichen ein.
Phillip Siewert ist viel in Berufsschulen, Fachhochschulen und Universitäten unterwegs und betreut dort unter anderem auch ehrenamtliche Gruppen, die dort Aktionen und Bildungsveranstaltungen wie Workshops, Vorträge, Diskussionen und Themen die das Studium betreffen, oder allgemeine politische Themen ansprechen. Zusätzlich ist er dort Ansprechpartner für arbeitsrechtliche Fragen bei den Studenten die neben ihrem Studium einen Nebenjob ausüben.
Jeder hat die Möglichkeit, sich an der Arbeit der Gewerkschaftsjugend zu beteiligen. In den Gewerkschaften und beim DGB kann man in Projekt- und Aktionsgruppen mitmischen.
Ein großes Thema dieses Jahr war Mobilität. Die DGB Jugend hat eine Kampagne gestartet um ein Ticket für Auszubildende NRW weit zu einem möglich günstigen Tarif zu fordern. Das Projekt wurde auf vielen Veranstaltungen vorgestellt. Die Kampagne der Gewerkschaftsjugend hat Wirkung gezeigt: Im August wird das NRW-weite Azubi-Ticket eingeführt.
Ein weiteres Thema war das Projekt Gutes Studium. Hierbei hat sich unter anderen Phillip Siewert damit befasst wie die Studienbedingungen an den Hochschulen in NRW sind. Die Studierenden vor Ort wurden konkret gefragt, was ihre Anliegen sind. Jedes Jahr gibt es eine Studie dazu, wie die Ausbildungsbedingungen in Deutschland und NRW sind. Das Ergebnis wird dann im Ausbildungsreport vorgestellt, welcher jedes Jahr im Herbst erscheint. Für den Report 2018 wurden über 5.000 Azubis aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen in NRW nach der Qualität ihrer Ausbildung befragt.
Phillip Siewert mag an seinen Tätigkeiten bei der DGB-Jugend besonders, dass sie sehr vielfältig sind und jeder Tag anders ist. Er hat die Möglichkeit mit vielen ehrenamtlichen oder generell mit Leuten in Kontakt zu kommen, die immer neue Ideen einbringen und diese auch umsetzen wollen.

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