Video-Workshop in der Phänomenta – Film ab!

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Video-Workshop in der Phänomenta – Film ab!

Eine kleine, engagierte Gruppe von Kindern und Jugendlichen im Alter von 11-15 Jahren nahm in der zweiten Herbstferienwoche an unserem Filmworkshop im Rahmen von „Kultur macht stark“ in der Phänomenta teil. Brigitta Wortmann leitete den Workshop für „Stärker mit Games“ von der Stiftung Digitale Spielekultur.

 

Im Rahmen des Workshops entstanden kurze Filme, in denen Kinder Exponate der Phänomenta erklären sollten. Die Aufgabe unserer Teilnehmer*innen war es, die Filme zu produzieren und so die Arbeit vor und hinter der Kamera hautnah kennen zu lernen.

 

Zu Beginn des Projekts wurden die teilnehmenden Grundschulkinder zu „Erklärbären“ ernannt und mit der entsprechenden Aufnahmetechnik vertraut gemacht. Die älteren Teilnehmer*innen, durften die verantwortungsvolle Rolle der Regisseure für unsere „Erklärbären“ übernehmen und waren somit die „Filmbären“.

 

Um die Kinder mit dem Konzept des Erklärens und Präsentierens vor der Kamera vertraut zu machen, durften Sie sich mit Hilfe eines Gegenstandes wie bspw. einer Tastatur, Legosteine oder Klingeln erproben. Sie setzten sich mit diesem auseinander, um anschließend den Anderen für mindestens eine Minute etwas darüber zu erzählen. Die Aufzeichnungen wurden dann gemeinsam ausgewertet und alle sammelten Tipps, was einen guten im Erklär-Clip im Detail ausmacht.

 

Nachdem die „Erklärbären“ ihren Part erledigt hatten, machten sich die jungen Regisseure an ihre ersten Editierversuche mit den zuvor gedrehten Videos. Unter Anleitung und mit viel Spaß gelang es den „Filmbären“ manche Patzer mal ganz, mal weniger gut, in der Bearbeitung zu beheben. Abschließend gab es eine erste Rückmelderunde, in der Lob, Kritik und Wünsche für die kommenden Tage geäußert wurde. Nach nahezu nur positiver Rückmeldungen, war nun auch für die „Filmbären“ der erste Tag des Workshops zu Ende.

 

Bis einschließlich Mittwoch arbeiteten die „Erklär- und Filmbären“ gemeinsam an Videos zu ihren Lieblings-Ausstellungsstücken. Manche Abschnitte mussten neu gedreht oder anderweitig mit Hilfe von Schnittprogrammen und separat aufgenommenen Tonspuren ausgebessert werden.

Durch die zahlreichen Aufnahmen entstanden zudem Outtakes, die von den „Filmbären“ aufwendig bearbeitet und veredelt wurden. Viele unserer Teilnehmer*innen lernten auf begeisternde Weise Neues über die Entstehung von Film und dem damit verbundenen Aufwand in der Bearbeitung, aber auch eigene Erfahrungen als Darsteller wurden hinzugewonnen. Besonders deutlich wurde auch, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Filmenden und Gefilmten ist: Hilfe, Rücksicht und guter Kommunikation untereinander, um eine möglichst gelungene Aufnahme zu schaffen. Eine Überraschung für die Teilnehmer*innen stellte das WDR-Lokalzeit-Team dar, welches eine kurzen Beitrag über den filmischen Nachwuchs und die Phänomenta drehte.

Der Beitrag ist online auf der Seite der WDR-Lokalzeit zu sehen.

Ab dem Mittwochnachmittag verabschiedeten sich die erprobten „Erklärbären“, bis zur Premiere am Freitag, von den restlichen Teilnehmenden.

 

Ausgiebig Zeit zur Bearbeitung der Clips gab es am Donnerstag, Brigitta Wortmann fügte dem bereits gewonnenen Wissen, mit dem Videoprogramm, weitere vertiefende Arbeitsschritte hinzu und beantwortete aufkommende Fragen. Den Kindern war es möglich bei Bedarf für die Videos, Aufnahmen von Exponaten nachzuholen und bei Interesse zusätzliche aufzuzeichnen. Abgerundet wurde der Tag durch die übliche Rückmelderunde.

 

Zur großen Premiere kam es am Freitagnachmittag im Phänorama, einem mit einer 360-Grad-Leinwand ausgestatteten Raum, dieser eignet sich herausragend für cineastische Anlässe. Bevor es losgehen konnte, folgten noch die letzten Feinschliffe, an den Werken der jungen Regisseure und Darsteller.

Am Nachmittag kehrten dann die „Erklärbären“ zurück in die Räumlichkeiten der Phänomenta, zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern nahmen Sie Platz, die „Filmbären“ mit ihrer Begleitung ebenfalls.

Damit das Erlebnis komplett ist, verteilten Mitarbeiter Portionen Popcorn in gedimmten Licht. Brigitta Wortmann präsentierte darauffolgend, die Erklär-Clips der Teilnehmer*innen in finaler Form. Mit Begeisterung und Spannung verfolgten die Zuschauer die fertigen Videos. Für die Eltern und „Erklärbären“ war die Vorführung der Erklär-Clips besonders überraschend.

 

Die Filme werden demnächst in der Ausstellung der Phänomenta zu sehen sein.

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Kommentare

Kommentar von Lina |

Die Kinder waren begeistert, weiter so.

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